ETH Eidgenössische Technische Hochshule Zürich
Digitales Publizieren
 
 

Aufbau

Vorlesung

Skript

Übungen

Lösungen

Spektren

Testbilder

Semesterarbeiten

Applets

Referenzen

Literatur

 

Ziel: Diese Vorlesung hat das Farbbild als der zentralenProduktions- einheit der graphischen Industrie zum Gegenstand. Als Phänomen des Empfindens ist Farbe jedoch nur indirekt über psychophysikalische Methoden erfassbar und ist bis heute nicht gänzlich verstanden. Ausgehend von den Wurzeln der Farbforschung im 19. Jahrhundert wird das historische Bemühen um eine technisch nutzbare Farbbeschreibung aufgezeigt, der aktuelle Stand der Farbstandards erörtert und die zentralen Probleme der gegenwärtigen Farbproduktion dargelegt.

 

Inhalt: Die Vorlesung ist wie folgt gegliedert. Zunächst wird der Sehprozess beschrieben, speziell die Netzhaut und ihre funktionelle Einheit, das rezeptive Feld, was in eine Darstellung der physiologischen Basiskonzepte des Farbsehens mündet. Die für die technischen Farbreproduktion wichtigen Wahrnehmschwellen (räumlich, zeitlich) werden gleichfalls im allgemeinen physiologischen Kontext eingeordnet. In der niederen Farbmetrik, (Farbvalenzmetrik), der Basis der industriellen Farbwiedergabe, wird dann eine mathematische Antwort auf die Frage: „Wann sehen zwei Lichtreize gleichfarbig aus?“ hergeleitet. Damit verbunden ist eine Erläuterung der Rolle von Standardisierungs- Kommissionen wie der CIE oder ISO. Speziell werden die CIE-Farbräume (XYZ,CIELAB, CIELUV) eingeführt. Es folgt eine Beschreibung der Probleme im Umgang mit RGB- Farbräumen, speziell sRGB. Auf CMYK wird im Zusammenhang mit Oberflächenfarben eingegangen. Die niedere Farbmetrik schliesst mit dem Thema Farbmessung. Das Konzept der Farbvalenzmetrik setzt voraus, dass der Einfluss des Sehumfeldes durch Normierung weitgehend ausgeschlossen wird. Die aktuelle Farbforschung versucht jedoch auch diesen Einfluss zu modellieren.

...weiter

 

 

 
Eidgenössische Technische Hochschule | Digitales Publizieren | Empa - Materials,Science & Technology